BREL meets PIAF

 

18. Dezember 2016 Berliner Philharmonie              ausverkauft

28. Dezember 2016 Berliner Philharmonie              ausverkauft

29. Dezember 2016 Kulturschusterei Hamburg/Barmstedt ausverkauft

 

Nächste Termine:

29. April    2017 Güglingen                          ausverkauft

27. Dezember 2017 Kulturschusterei/Barmstedt

28. Dezember 2017 Berliner Philharmonie

29. Dezember 2017 Konzertsaal UdK Berlin

 

Georges Brassens hat über Brel gesagt: „ Er war ein großzügiger Mensch, der es sein

Leben lang gut zu verstecken wußte.“

Edith Piaf sagte in einem Interview auf die Frage, was sie sein wolle, wenn sie nicht

Sängerin wäre: „Tot!“

Er sang von Hass und Ungerechtigkeit, sie von Liebe und Leidenschaft.

Aufgrund dieser beiden konträren und doch so ähnlich brennenden Seelen mit der

Liebe zu Ehrlichkeit und Hingabe in jeder Pore, findet in „Brel meets Piaf“ die fiktive

Begegnung zweier großen Chansonsänger der Geschichte statt.

Piaf, die im Grunde ihre Lebensgeschichte in Form ihrer Lieder leibhaftig werden

läßt, ihren Schmerz, ihre Verletzlichkeit und in manchen Interviews ihren rauen

Humor.

Brel, der Aufständische, der für „seine“ Wahrheit im wahrsten Sinne des Wortes

schwitzt und kotzt.

Beide für sich ausgenommen liebenswerte und tragische Charaktere, die ihren Ruhm

als Sänger nicht als Liegestuhl des Erfolgs benutzen, sondern immer weiterarbeiten,

getrieben von der eigenen Glut.

Jacques Brel hat ein Chanson für Edith Piaf geschrieben mit dem Titel : „Je m´en

remets à toi“, zu dem sie nicht mehr imstande war, ihn zu singen, da sie am

10.Oktober 1963 verstarb. Auch, wenn man sich erzählt, sie sei am 11.Oktober

gestorben.

Was ist Fiktion, was Wirklichkeit? Brel starb am 9.Oktober 1978.

Anläßlich dieses Chansons und der Frage: „Was wäre , wenn...?...wenn Piaf und Brel

sich getroffen haben/ hätten...?“ ... ist dieser Abend entstanden.

Die Musik ist ihr gemeinsames Medium.

Sie steht leibhaftig in Form der Musiker in der Mitte der Szene.

Sozusagen als Bindeglied zweier so unterschiedlicher Menschen, die mit demselben

Herzen schlagen.

Das Chanson, das Brel für Piaf geschrieben hat „Je m´en remets à toi“ heißt so viel

wie „Ich verlasse mich auf Dich“.

Wie dieses „Verlassen, Loslassen, Zulassen“ sich anfühlen kann, haben Asita Djavadi

und Dietmar Horcicka in ihrem Stück „Brel meets Piaf“ sichtbar und hörbar gemacht,

wo beide Künstler in ihrem Raum leben (die Musiker dazwischen und inmitten ihres

Lebens als Chansonsänger), von sich erzählen, ihren Ängsten, ihren Freuden, ihren

Leiden, ihrer Liebe.

In Form von Anekdoten, Interviews und einigen ihrer bekanntesten und vielleicht

auch unbekanntesten Chansons wird angenommen, wie zwei so verschieden

anmutende Persönlichkeiten einen gemeinsamen Weg gehen. Den Weg zur Bühne.

Ihre Verbindung ist die Musik.

 

 

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© Dietmar Horcicka Fotos by: Christoph Mannhardt; Sebastian Sach; Thorsten Wingenfelder; Marcus Witte